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Golfanlage Alpenseehof - Nesselwang im Allgäu
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Golf Turniere und Golf Veranstaltungen

Golfspielarten

Auswahl – Drive:
Eine Variante des klassischen Vierers, bei der beide Spieler eines Teams abschlagen und dann mit dem besseren Ball abwechselnd weitergespielt wird. Spielen beide Spieler eines Teams ins Aus, so beschränkt sich das Wahlrecht darauf, dass einer der beiden Spieler den nächsten Schlag vom Abschlag ausführt. Bei einem gemischten Paar darf in diesem Falle der Herr den nächsten Schlag vom Damenabschlag ausführen.

Bestball:
Lochwettspiel, wo ein Spieler mit einem niedrigen Handicap gegen den besten Ball zweier oder dreier anderer Spieler mit höherem Handicap spielt. Keine Vorgabe wird berücksichtigt und jeder Spieler spielt mit seinem eigenen Ball. Wer die niedrigste Schlagzahl erreicht, hat gewonnen. Die Wertung ist so wie im normalen Lochwettspiel.

Chapman - Vierer:
Variante des klassischen Vierers. Hier schlagen beide Spieler jedes Teams an jedem Loch ab, danach schlägt jeder Spieler einmal den Ball seines Mitspielers. Vor dem 3. Schlag wird entschieden, mit welchem Ball dann abwechselnd nach den Regeln des klassischen Vierers das Loch fertig gespielt wird.
Bei der Variante "Kanadischer Chapman-Vierer" spielt jeder Spieler noch einmal seinen eigenen Ball weiter, dann wird wie oben mit einem Ball abwechselnd weitergespielt.

Bei der Variante "Shanghai-Vierer" bestimmt nach dem 2. Schlag das gegnerische Team, mit welchem Ball weiter gespielt werden muß.

Flaggenwettspiel:
Form des Zählwettspiels. Jeder Spieler kann so viele Schläge durchführen, wie die Summe seines Handicaps und der Platzstandard ergeben. Wo der Ball nach dem letzten Schlag liegt, wird eine Flagge gesteckt. Wer am weitesten kommt, hat gewonnen. Das Spiel kann auch über das 18. Loch hinausgehen.
Beispiel: Sie haben Handicap 36. Der Platzstandard (SSR) beträgt 72. Sie dürfen also 108 Schläge durchführen (36+72), dann wird Ihre Fahne gesteckt.

Handicap-Ralley:
Turnier zur Bestätigung der Vorgabe. Das heißt, es gibt keine Preise zu gewinnen, sondern das Turnier dient lediglich dazu, seine Stammvorgabe zu bestätigen.

Klassischer Vierer:
Ein Teamspiel, zwei gegen zwei, jedes Team spielt mit einem Ball, der abwechselnd von den beiden Spielpartnern gespielt wird. Das heißt der eine Spieler spielt immer die Abschläge der ungeradzahligen Löcher, während sein Mitspieler immer von den Abschläge der geradzahligen Löcher spielt. Beide Spieler schlagen abwechselnd ab. Normalerweise wird im Zählwettspiel mit 7/16 der zusammengezählten gemeinsamen Vorgabe gespielt und der Nettoscore zur Wertung herangezogen. Beim Lochwettspiel wird mit 3/8 der addierten gemeinsamen Vorgabe gespielt.

Lochwettspiel:
Das Lochwettspiel ist das klassische 1 gegen 1 Spiel. Jedes Loch wird einzeln ausgespielt. Gewinnt ein Spieler ein Loch, liegt er "eins auf", während sein Gegenspieler folglich "eins unter" liegt. Diese Lochergebnisse werden nach jedem Loch gegeneinander aufgerechnet. Das Lochspiel endet am letzten Loch bzw. an dem Loch, an dem die Niederlage für einen der beiden Spieler nicht mehr abzuwenden ist. Hier sind dann Ausdrücke wie beispielsweise "fünf auf drei" zu hören. Dies bedeutet: Ein Spieler lag "fünf auf", bei nur noch drei zu spielenden Löchern.

Skin Game:
Eine Variante, die gerne bei Einladungsturnieren von Profi-Golfern gespielt wird. Bei jedem Loch wird um eine bestimmte Geldsumme gespielt (bei Amateuren wird um einen nach den Regeln noch zulässigen Einsatz gespielt). Loch und Geld gewinnt der, der die niedrigste Schlagzahl benötigt hat. Wird ein Loch geteilt, so bekommt den Einsatz keiner, das Geld wird zum Einsatz des nächsten Loches dazu geschlagen.

Stableford:
Diese Zählmethode wurde vom englischen Arzt Gordon Stableford 1898 erfunden und basiert auf dem Prinzip, dass ein besonders schlechtes Resultat auf einem Loch während der Runde nicht so schwer zählt als beim klassischen Zählwettspiel und daher leichter wettgemacht werden kann.
Der Spieler erhält für jene Leistung, die er laut Handicap erzielen soll (Netto-Par) bei jedem Loch 2 Punkte; pro Schlag, den er weniger benötigt, erhält er jeweils einen Punkt mehr, hingegen für einen mehr benötigten Schlag (Netto-Bogey) bekommt er noch einen Punkt, bei zwei oder mehr weiteren Schlägen erhält er keinen Punkt mehr. Bei einem Resultat von 36 Stableford-Punkten (18 Löcher mal 2 Punkte = 36) hat der Spieler sein Handicap erreicht.

Texas Scramble (Captains Choice oder Louisiana Scramble):
Ein Vierball-Teamspiel. Jeder Spieler schlägt ab, dann wird entschieden, welcher Ball am besten liegt. An dieser Stelle, innerhalb einer Schlägerlänge (nicht näher zum Loch) droppen die drei anderen Spieler ihre Bälle. Alle vier Bälle werden weitergespielt. Am Grün werden alle anderen 3 Bälle innerhalb von 10 cm (nicht näher zum Loch) zum besten Ball gelegt. Es handelt sich hier um ein Zählwettspiel, wo die Vorgabe des Teams meist 1/8 der addierten Handicaps aller vier Spieler beträgt.

Bei der Variante "Florida Scramble" muss immer der Spieler aussetzen, der den bestliegenden Ball gespielt hat.

Vierer mit Auswahl - Drive:
Variante des klassischen Vierers. Beide Spieler jedes Teams schlagen an jedem Loch ab. Dann wird entschieden, mit welchem Ball abwechselnd weitergespielt wird. Gewertet wird nach den Regeln des klassischen Vierers als Zählwettspiel, nach Stableford oder als Lochwettspiel.

Vierball - Bestball:
Zwei gegen Zwei, jeder Spieler spielt mit einem Ball, jedoch pro Loch wird nur das bessere Ergebnis pro Team gewertet. Wird als Zählwettspiel, nach Stableford, aber auch als Lochwettspiel gespielt.


Zählwettspiel:

In dieser klassischen Form (Stroke Play oder Medal Play) zählt die Gesamtzahl der Schläge. Jener Spieler hat gewonnen, der für die Runde die wenigsten Schläge benötigt hat. Dieses Ergebnis wäre "Brutto". Es gibt auch die Möglichkeit einer "Netto-Zählung" (Schläge abzüglich Vorgabe). Diese wird zur Berechnung der Stammvorgabe bzw. für Spiele zwischen Golfern unterschiedlicher Spielstärke verwendet.